Hände
„Ich freue mich jedesmal, wenn meine Enkel bei mir übernachten dürfen.”

Aktuelles

27.08.2013: Erweiterung um Pflege- und Betreuungskräfte aus Bulgarien

Nach ersten guten Erfahrungen haben wir unsere Kontakte nach Bulgarien ausgebaut und werden ab sofort auch Pflege- und Betreuungspersonal von dort einsetzen können. Wegen der Sprachhürde wird sich die Anzahl zu Beginn noch in einem sehr bescheidenen Rahmen bewegen, unsere dortigen Partner sind jedoch bereits aktiv in der Schulung weiterer deutscher Sprachkenntnisse und deutscher Kulturkompetenz sowie in der Prüfung und gegebenenfalls Nachschulung der fachlichen Qualifikationen und der Überprüfung der persönlichen Qualifikationen mit psychologischer Unterstützung.

13.07.2013: Umstellung auf ein exklusives Weiterempfehlungs-System

Wir müssen dieser veränderten Situation Rechnung tragen und werden zuallererst unser direktes persönliches Umfeld mit Betreuerinnen versorgen und versuchen die bestehenden Vermittlungs-verträge zu erfüllen, soweit sie regional für uns mit vertretbarem Aufwand darstellbar sind. Dabei werden wir uns von einer Reihe von Kunden im Verdichtungsraum Stuttgart/Mittlerer Neckar trennen müssen und von Kunden, bei denen die gewünschte Betreuungsleistung realistisch nicht mehr zur Deckung durch das Angebot an potentiellen Betreuerinnen zu bringen ist. Dies betrifft insbesondere die Betreuung von Schwer- und Schwerstpflegedürftigen mit sehr hohen physischen oder psychischen Belastungen oder bei regelmäßiger häufiger Unterbrechung der Nachtruhe.

Für durch Abgang freiwerdende Kapazitäten werden wir auch künftig Neuanfragen bearbeiten können, werden aber auf ein System der exklusiven persönlichen Weiterempfehlung umstellen. Für eine Anfrage werden Sie uns künftig eine Referenz von einem ehemaligen oder bestehenden Kunden nennen müssen, der Sie weiterempfehlen kann. Nach einer Prüfung der Versorgungs- und Betreuungssituation vor Ort entscheiden wir ob wir eine Vermittlung entsprechender Pflege- und Betreuungskräfte vornehmen können.

20.05.2013: Situation für Pflege- und Betreuungskräfte aus Osteuropa

Die Situation für Pflege- und Betreuungskräfte aus den osteuropäischen EU-Staaten ist seit etwa 2 Jahren durch ein wesentlich knapperes Angebot an guten und erfahrenen Betreuerinnen bei gleichzeitig dramatisch angestiegener Nachfrage nach solchen Kräften gekennzeichnet. Alle west- und mitteleuropäischen Länder greifen dabei auf das gleiche Potential zu, eine vorübergehende Entspannung durch eine stagnierende Nachfrage aus Großbritannien und den südeuropäischen Krisenländern ist überwunden, in Italien ist der Bedarf sogar wieder deutlich angestiegen. Durch die vollständige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes im Mai 2011 sind viele erfahrene Kräfte mit guten Deutschkenntnissen in stationäre und ambulante Einrichtungen gewechselt, diese Tendenz hält bis heute an.

Die „guten“ Zeiten für die häusliche private Betreuung durch osteuropäisches Personal sind vorbei, die Nachfrage ist auf Dauer nicht mehr für alle zu decken. Für das deutschsprachige Europa stehen heute maximal 60% Betreuerinnen mit den notwendigen Basisqualifikationen überhaupt noch zur Verfügung. Wir rechnen für die kommenden Jahre deshalb mit regelmäßigen Erhöhungen der monatlichen Leistungspreise zwischen 5% und 10% pro Jahr.

Die geschilderte Situation hat zumindest in Deutschland in den letzten beiden Jahren für ein inflationäres Wachstum an Vermittlungs-Agenturen gesorgt, in aller Regel als zahlende Franchise-Nehmer eines klugen Unternehmens-Konzepts. Häufig ist außer einem guten Willen und einem absolvierten Verkaufs-Training nichts vorhanden was das empfindliche und gelegentlich konfliktträchtige Verhältnis zwischen Pflegebedürftigen und Betreuungskräften moderieren könnte, oft genug wird nur irgendeine Betreuungskraft „geliefert“.